MadCat’s RoughRiders

2. Oktober 2027
20:00 Uhr

Frank: Vocals / Blues Harps/ Accordeon
Yves: Guitar
Niels: Bass
Dominique: Drums

Was kann man erwarten, wenn man einen erfahrenen Blues-Rocker wie Frank D’Heye (ex The Grifters, Blue Buzz) mit einem Gitarristen mit Samtfingern wie Yves Lenaerts (ex Jazz Infected, Cut The Crap) zusammenbringt? Dazu kommt die groovendste Rhythmusgruppe der Szene in Form von Niels Deglin (ex The Sapiens, Cut The Crap) und Dominique Christens(ex Blues Bones, Luka Holkenborg, Sugar Queen, Cora Lee, Etc…).

Nach einigen Irrfahrten hat diese Band unbestreitbar seinen eigenen Sound gefunden. Es handelt sich um eine wohldosierte Mischung aus sumpfigen Grooves, dreckigem Harpin‘ und funky Swings, abgerundet mit überraschend stinkenden Boogies. Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise durch ihre eigenen Kompositionen, die mit Originalität gespickt sind. Diese Herren garantieren einen Abend voller Leidenschaft und Unterhaltung, der direkt ins Herz des Publikums zielt.

Der Sound von Madcat’s Roughriders ist durch ihren unterschiedlichen musikalischen Hintergründe geprägt. Und doch haben sie eine gemeinsame Bewunderung für Blueslegenden und Rockpioniere. Zum Glück lässt sich das musikalische Werk nicht in diese oft einseitige Ecke drängen.Nun liegt der selbstbetitelte Longplayer vor, und er ist mit 12 Originalsongs eingefärbt. Mit dem swingenden ‚Moonshine‘ rennt die Band fast offene Türen ein, und auch das sumpfige Drum-Intro des Instrumentals ‚Roughriders‘ Boogie‘ steht für den authentischen Sound. Tiefgründige Mundharmonika-Arrangements und passende Gitarrenriffs sind fast eine Konstante in dem Song. Und auch ‚Dingelingdong‘ ist mit treibenden Gitarrensoli und den coolen Gesangseinlagen ausgestattet. Ein Hauch von Blues-Rock mit ‚Hoodoing‘, um fast sofort mit den Blues-Balladen ‚My Time Has Come‘ UND ‚My Friend Joe‘ abzuschweifen. Vom straffen rhythmischen Country-Puls von ‚Howlin‘ Against The Moon‘ geht es zügig zum energiegeladenen ‚Omer’s Blues‘, dem Blues-Rocker ‚Confessions‘ und dem rauen Chicago-Blues von ‚She’s Hot‘ und ‚Pussy Train‘, mit der Energie eines entgegenkommenden Zuges, ein Fahrzeug, das eine Menge kraftvoller Whoops löst. Ebenso wie die sumpfigen Grooves des abschließenden ‚The Devil Rides Along‘. Schon machen wir es uns auf einer Veranda mit Madcats Roughriders gemütlich. Einfach Geil!
 

Philip Verhaege 

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